Hallo! Heute zeige ich euch eine kleine Solo-Variante.

Das Spiel Kingdomino ist ein leichtes Legespiel für 2 – 4 Spieler. Ein nettes Puzzle für zwischendurch. Aber was ist, wenn man gerade niemanden anderen zum Spielen hat? Solo-Spiel!
Bei der folgenden Erklärung gehe ich davon aus, dass ihr die Spielregeln von Kingdomino kennt.

Zuerst wähle ich eine Spielerfarbe für mich aus, in diesem Fall Rosa. Die Schlösser sind im Original aus Pappe. Ich verwende Schlösser aus Bioplastik von BGExpansions. Für den automatischen Spieler (Automa) wird eine andere Farbe gewählt. Ich nehme diesmal Blau. Ein Schloss braucht der Automa nicht; er baut kein Königreich auf.
Als zusätzliches Material wird nur ein Würfel benötigt. Ideal ist ein Würfel mit 1 bis 3 Punkten; ein normaler W6 (Punkte oder Zahlen von 1 bis 6) tut es auch.

Der Spielaufbau ist wie für ein Zweipersonen-Spiel. (Ich benutze anstelle des grünen Startfeldes das Plastikschloss.) Von den Spielsteinen werden 24 Stück in den Turm gemischt.
Startaufbau
Mein Schloss lege ich vor mich hin. Dann werden die ersten vier Domino-Steine ausgelegt, wie in der Anleitung beschrieben. Ich bin Startspielerin, also stelle ich meinen ersten König auf einen Stein meiner Wahl.

Der Automa ist jetzt dran. Um zu ermitteln, wohin der König gestellt wird, werfe ich den Würfel. Ich zähle die Steine von der oberen Reihe aus. Der Würfel zeigt eine 1 (bei einem W6 eine 1 oder 2) und der oberste Stein ist noch frei. Also stelle ich darauf den König.

Den zweiten König des Automa stelle ich auf den zweiten Stein, denn ich habe eine 2 gewürfelt (Bei einem W6 eine 3 oder 4. Ihr seht schon, wie ich es meine).

Meinen zweiten König stelle ich auf das verbleibende Feld.
Nun folgt die zweite Spalte an Domino-Steinen.

Weil der König des Automa auf Stein 1 steht, beginnt er. Da Automa kein Königreich baut, lege ich den Stein einfach beiseite und beginne so einen Abwurfstapel. Dann werfe ich den Würfel, um den König in der zweiten Reihe zu platzieren. Eine 2 – also Stein 2 von oben.

Das Gleiche passiert für den zweiten König.

Ich habe wieder eine 2 gewürfelt. Der Stein Nr. 2 ist aber schon besetzt. Macht nichts; ich setze den König auf den nächsten freien Stein.
Jetzt bin ich endlich dran. Ich platziere Stein 3 der linken Reihe in meinem Königreich.
Und so geht es weiter: Die eigenen Züge führe ich wie im normalen Spiel aus. Für den Automa lege ich die Steine beiseite und würfle aus, welche Steine von ihm blockiert werden.
Wenn die sechs Runden vorbei sind, endet das Spiel und ich werte mein Königreich.

Wenn ich mir das so ansehe, hätte es besser laufen können. Ich habe fast vergessen, dass das Königreich nicht größer sein darf als 5 x 5 Felder, und deswegen nicht vorausschauend geplant. Einen Stein konnte ich nicht legen und habe zwei Lücken.
Gewertet wird trotzdem. Ich mache es mir ein bisschen leichter (und spare Papier), indem ich eine Zählleiste benutze. Die Könige dienen als Zählsteine für die Einer und die Zehner. Den Block verwende ich als Spickzettel. Ich werte das Königreich gemäß den Zeilen der Tabelle: Zuerst werden die Felder gewertet, dann der Wald und so fort. Eine Wiese habe ich gar nicht.

37 Punkte. Meine Bergwerke mit den 6 Kronen haben es noch gerissen. Mal sehen, wie viele Punkte ich beim nächsten Mal erreiche.
Insgesamt hat das Spiel zehn Minuten gedauert.
Danke für’s Lesen!
Gruß!


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